Zeigt her eure Taschen – Teil 2

Es war in den letzten Tagen bzw. Wochen etwas stiller hier. Wir hatten alle viel zu tun und außerdem war Ostern und das Wetter so schön…Jetzt aber genug der Ausreden. Dieses Mal wollen wir wieder unsere Taschen auspacken und euch zeigen, was wir mit uns rum schleppen. Nachdem Benjamin hier den Anfang gemacht hat, geht es mit einem der Christians weiter.Ich werde mich nicht auf die Jacke beschränken, sondern meinen gesamten Tascheninhalt präsentieren, weil ich in der Regel beides gemeinsam trage, und die Gegenstände sich ergänzen.Tascheninhalt der EinsatzjackeIn der Jacke habe ich eine Flammschutzhaube (rechte Tasche), auf die ich aber nicht näher eingehe. Weiter findet sich in der linken Tasche eine Warnweste. So habe ich immer eine Weste dabei, die ich gegebenenfalls überziehen kann. Trotz Warnwestenbefreiung ist es ein gutes Gefühl, die Weste als zusätzlichen Aufmerksamkeitserreger zu tragen. Allerdings erwische ich mich zu oft ohne Warnweste.

Neben den zwei Paar Handschuhen (TH- und AGT-Handschuhe), die an einem Karabinerhaken an der Jacke hängen, habe ich in der rechten Tasche zwei Paar PVC-Einmalhandschuhe dabei.

In der linken Brusttasche befindet sich nichts. Dort ist Platz für das Handfunkgerät.

Die rechte Brusttasche ist gefüllt inem Holzkeil, der mit einer Metallklemme an der Jackentasche fixiert ist und einfach abgezogen werden kann. Der Keil ist als so genannter 3D-Keil ausgeführt, der verschiedene Schenkellängen hat. An der Jacke trage ich eine Winkelkopftaschenlampe, weil ich Helmlampen nicht mag.3D-Holzkeil

In der Napoleontasche bzw. Innentasche befindet sich Schreibmaterial. Ein DIN A6 Schreibheft (Oktavheft) mit zwei Kugelschreibern und einem Bleistift. Außerdem vier laminierte Karten aus gelben Karton und ein schwarzer Permamentmarker. Hiermit kann man schnell wasserfeste Notizen machen. Gelb und schwarz habe ich gewählt, weil dort ein besonders guter Kontrast gegeben ist. Nach Gebrauch kann man die laminierte Oberfläche mit Alkohol wieder reinigen.Laminierte Karten und Permanent-Marker

In der Tasche befindet sich außerdem eine Taschenausgabe des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes. Als Einheitsführer kann es nicht schaden, eine Rechtsgrundlage dabei zu haben, auch wenn ich es bisher nicht gebraucht habe! Ein letzter Gegenstand findet sich dort noch: Eine kleine Plastiktüte mit Zip-Verschluss in dem sich einige Visitenkarten mit E-Mail Adresse (für Fotos) und Telefonnummer befinden, sowie ein 5€-Schein für Brötchen nach dem morgendlichen Einsatz…

Einige Leser werden bereits jetzt schon mit dem Kopf schütteln, weil ich allerlei Kram dabei habe. Es geht aber noch mit der Hose weiter:Inhalt der Hosentaschen

Die „normalen“ Taschen sind leer, denn dort landen im Einsatzfall Schlüsselbund und Mobiltelefon bzw. Dinge die ich gerade nicht in der Hand halten möchte oder kann.

In der rechten Oberschenkeltasche befinden sich ein paar kurze Stücke Seil. Dieses Seilabschnitte kommen mit den gereinigten Schläuchen aus der Schlauchwerkstatt und sind schon oft gut einsetzbar gewesen. In der selben Tasche befinden sich eine Taschenlampe im Searchsleeve und ein Klappmesser. Gelegentlich landen dort noch PVC-Handschuhe.Searchsleeve und Pupillenleuchte

Die andere Oberschenkeltasche steht im Zeichen der Führung: Einsatzleitertaschenbuch und selbst gemachte Taschenkarten mit diversen Inhalten von Telefonnummern, über Technische Daten hin zur Kostensatzung finden sich dort. Während der Truppmannausbildung ist das auch die Tasche für die Ausbildungsliteratur, wie FwDV3.Einsatzleitertaschenbuch, Taschenkarten, etc.

Jetzt sind meine Taschen gut gefüllt, und ich habe nur sehr wenig persönliches Werkzeug dabei. Das hat einen guten Grund: eine gut gefüllte Werkzeugtasche, die bei entsprechenden Einsatzstichworten am Gürtel getragen werden kann.

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18 Gedanken zu “Zeigt her eure Taschen – Teil 2

  1. Danke für den Artikel. Sing gute Anregungen dabei. Besonders die Taschenlampe im Searchsleeve hats mir angetan.
    Freu mich schon auf die Vorstellung deiner Werkzeugtasche ;)

  2. In meinen Taschen befinden sich Einmalhandschuhe (in der Regel 2 Paar), ein Keil, ein Schlauchhalter (schon oft zum Einsatz gekommen wenn man mal etwas festbinden muss oder grade keinen Keil mehr hat), im Winter eine Mütze für längere Einsätze vor alle auf der Autobahn, zudem haben wir ein zweites Namensschild (ich bewahre es an dem Klettverschluss der Funkgerättasche auf). Dieses Namensschild wird bei der Atemschutzüberwachung abgegeben. Somit hat die Atemschutzüberwachung die Möglichkeit Trupps genau zu identifizieren und diese auch einmal beim Namen zu nennen und zum anderen hat man das reguläre Namensschild noch weiterhin am Körper. Mir war bei einem Einsatz (ein Kellerbrand bei dem mehrere Trupps damit beschäftigt waren Kellerinhalt nach draußen zu bringen um an die noch Qualmenden Teile heranzukommen) dass es schwierig sein kann seinen Partner genau zu identifizieren wenn er kein Namensschild trägt. somit bekam schlichtweg jeder Geräteträger ein zweites Namensschild.
    Gruß Marcel aus Neufahrn

  3. In meiner linken Jacken Tasche befindet ein IVP (individuelles Verbandpäckchen, Beinhaltet Druckverband +Stoffbinde) und Einweghandschuhe, rechst sind noch Taschentücher. in der Innetasche befindet sich div. Reglemente und Schreibmaterial. In der rechten Beintasch ist noch ein Stoffbrillenetui
    da ich Brillenträger bin und sie nicht unter der Maske tragen kann
    Zusätzlich ist noch Am Rohrführergurt noch ein Rescuetool und Handschuhe

  4. Ich habe in meiner Jacke in der rechten Brieftasche die nomexhaube. Einsatzhandschuhe hängen an einer schnalle aussen. Sonst eigentlich nichts mehr. In der Hose dafür um so mehr. Dort befindet sich eine schlinge zur retung von Personen. Ein Block und ein Bleistieft. 1 Th-Handschuhe und kaugummies. Hilft meistens bei langeweile und nach dem Atemschutzeinsatz.

  5. Also ohne frech zu werden aber so viel ,,Mist,, kann man doch garnicht mit schleppen .
    1. Dein Privat Handy ist bei beschädigung nicht Versichert!!!
    2 . Einsatzleiter Buch und ähnliches sind auf den Fahrzeugen zu verladen und müssten zum wohle deiner andren Kammeraden auf Führungsebne einsichtbar sein ! Oder seh ich da was falsch ^^
    3 . Schreibzeug könnte man in Klemmbretter mit Fach (kosten 5 € )
    unterbringen , liese sich eunfacher schreiben und bei Beschädigung der Stifte würden deine Einsatzklamotten nichts abbekommen . Denn selbst Tinte kann die Nomex Ruinieren und sicherlich willst du nicht mal in die Tasche greifen und blaue Hände bekommen ^^.
    4 . Einweghandschuhe in den Taschen zu tragen seh ich mit zweierlei verschiedenen ansichten , zumal klar wenn was ist man hat sie beim Mann , aber durch das ,, geknülsche,, können sie kaputt gehen und Risse auf weisen die die Schutzfunktion beeinträchtigen können . Da brauchste auch keine anziehen !
    5 . Messer und Keile gehöhren schon aus unfall technischen Gründen nicht in die Hupf !!! Info an alle es gibt sogenannte Atemschutztaschen mit Rettungsschlinge , Keilen , Wachstift und Rettungsmesser . Kostenpunt 80€ die sicherlich keiner Wehr Weh tun!
    Tut mir leid bin aber was sowas angeht ein ehrlicher Kerl , nicht das wir in unsrer Wehr nicht all diese schönen sachen nicht hätten aber sie ständig mit mir rum zutragen wäre mir lei Last zu groß und würde nur stören!! Ich habe in meinen Taschen eine Bandtschutzhaube:D

    • Ein bisschen frech ist es ja schon, wie du schreibst… ;-) und wie du siehst, kann man so viel “Mist” mitschleppen…

      zu 1.) So lange es nicht verboten ist, das Handy mitzuführen, gehört ein Handy, wie auch eine Armbanduhr zu üblicherweise mitgeführten Gegenständen und ist ab dem Zeitpunkt der Alarmierung über die Versicherung des Trägers der Feuerwehr abgedeckt.

      zu 2.) Kann man so sehen. Auf den Fahrzeugen liegen bereits Materialien und meine Lektüre ist eher zusätzlich. Ich muss auch zugeben, dass es eher bei der Ausbildung genutzt wird, als im Einsatz.

      zu 3.) ein Klemmbrett macht die Jackentaschen aber immer so voll. ;-) Außerdem hat man es nie dabei, wenn man was zu schreiben braucht. Und wenn man es dabei hat, hat man immer eine Hand “belegt”. Die Sifte sind natürlich verpackt, nachdem mir mal ein Kugelschreiber in der Hosentasche ausgelaufen ist.

      Zu 4.) Man muss beim Anziehen darauf achten, dass die Handschuhe i.O. sind. Und man darf sie nicht allzu lange lagern.

      zu 5.) Ich verstehe nicht ganz, was an Messer und Keilen in den Taschen so gefährlich sein soll? Dann dürfte ich doch gar nichts in den Taschen haben… Und 80€ pro FA (SB) sind kein Pappenstiel. Dass es spezielle Taschen gibt ist klar – aber es gibt seit Jahren Unklarheiten darüber, ob und wo die angebracht werden dürfen (Stichwort “konstruktive Veränderung”). Und separate Taschen, wie Leinenbeutel sind halt irgendwie auch meist hinderlich, je größer sie werden.

        • Da gebe ich dir Recht. Für manche Sachen muss Geld da sein…ist es aber leider nicht überall. Und, wie bereits geschrieben, sind 80€ pro FM(SB) nicht gerade wenig…

          Nö, mein Handy ist nicht EX-geschützt. Muss es aber auch nicht sein. Wenn es um eine Lage im EX-Bereich geht, muss man noch ganz andere Sachen auspacken (Feuerzeug, evtl. Taschenlampe, DME, FuG (!),…), da fällt das Handy nicht ins Gewicht.

          Schönen Sonntag noch…

  6. Hallo Christian,
    Welche Taschenlampe verwendest du im Searchsleeve?
    Hast du einen Tipp für mich wo ich das Searchsleeve beziehen kann außer über die amerikanische Herstellerseite?
    Viele Grüße

    • Hallo David,
      ich habe eine günstige LED-Taschenlampe darin. Die UK4AA passt aber ebenfalls. Muss aber dazu sagen, dass meine Halterung selbst genäht ist. Dazu werden wir evtl. auch noch einen gesonderten Artikel schreiben…
      Beziehen kannst du das Searchsleeve nur in den USA, soweit ich weiß. Einerseits über die Herstellerseite, andererseites über “The Fire Store”.

  7. Also mal im Ernst…
    Feuerwehrleute wollen immer auf alles gerüstet sein – schon klar. Heißt aber auch, dass man zu 90% auch immer den Kram mitschleppt, den man gar nicht braucht.
    Mal im Einzelnen:
    - Schreibmittel: Wenn ich als Einheitsführer raus fahre, kann ich mir in aller Ruhe was zu schreiben vom Fahrzeug holen – soviel Zeit hat man immer. Damit muss ich mich nicht belasten.
    - Einsatzleitertaschenbuch: Wurde bei uns auch für die GF beschafft – erhalten, gelesen und fast alle haben ihr Exemplar auf eines der Fahrzeuge deponiert – somit hilfreich für alle… Keiner wollte das Teil mitschleppen
    - Taschenlampen: bei uns nicht verboten, aber zwingend eine Leuchte vom Fahrzeug pro Trupp für die AGT vorgeschrieben, da diese in der Ladeerhaltung sind somit die Funktion gewährleistet wird
    - Keil, Fluchthaube, Messer – absolut ok
    - Warnweste: schönes schnell schmezendes Plastikmaterial in der Schutzkleidung – klasse beim Innenangriff – gehört aufs Fahrzeug
    - Eigenes Handy und Wertsachen am Mann????? Und Du erwartest von der Versicherung, dass sie Dir nicht grobe Fahrlässigkeit unterstellt??? Macht ihr alle mal schön so weiter… Wir lesen doch dauernd, welche Probleme Kameraden schon bei Unfällen und der anschließenden Behandlung mit den Versicherungen haben… *kopfschüttel*
    - diese dünnen Seilchen??? – oh mann…

    Und trotz des ganzen Krempels nicht mal ne Bandschlinge am Mann?? – oder nen Karabiner???

    90% doch eh mehr oder weniger Lapalien – selbst bei Verkehrsunfällen ist es doch oft genug so, dass es nicht um Sekunden geht. Da kann ich mir also ruhig diesen Kram, den du in den Taschen hast zusammensuchen (und vielleicht brauch ich das gar nicht, weil ich mich auf der Anfahrt entsprechend meiner eingenommenen Position ruhig und besonnen vorbereitet habe und dann eben das meiste am Mann hab und mitnehme. Die Einsätze, die wirklich zeitkritisch sind und wo ich auf der Anfahrt schon absolut gefordert werde sind doch die Einsätze Feuer/Innenangriff, wenn ich mich für einen AGT Einsatz ausrüsten muss…

    Und genau DANN fängst du erst mal an DEINE Taschen auszuräumen??? (oder schleppst den ganzen kram ernsthaft mit)

    Feuerwehrleben hätte zumindest diesen Artikel vor Veröffentlichung besser prüfen sollen – nachher guckt sich tatsächlich noch jemand was ab…

    • Hallo Sebastian,

      zu Beginn, kurz der Hinweis, das Feuerwehrleben nichts mit den Inhalten HIER zu tun hat. Dieser Blog läuft lediglich auf der Plattform von feuerwehrleben.de, ist aber inhaltlich unabhängig!

      Ich hab ja bereits weiter oben zu einigen Dingen etwas weiter ausgholt, aber ich mach es gern weiter/wieder:

      - Schreibmaterial immer dabei zu haben und nicht erst suchen bzw. holen zu müssen finde ich *persönlich* sehr praktisch. Hab es auch bereits oft genutzt und war froh, nicht erst zum Fahrzeug laufen zu müssen.

      - Das EL-Taschenbuch ist eine Ergänzung zu den Materialien auf dem Fahrzeug. Ich nutze es eigentlich hauptsächlich bei der Ausbildung. Da es kaum Platz weg nimmt, behalte ich es in der Tasche. Auf dem Fahrzeug macht es aber zweifelsfrei auch Sinn.

      - Die Funktion meiner Lampe ist auch gewährleistet, da ich wöchentlich die Funktion prüfe und ggf. die Batterien wechsle. Sollte man sich bei allen elektrischen Geräten angewöhnen, die nicht dauerhaft im Ladegerät stehen.

      - Die Kritik an der Warnweste verstehe ich nicht so ganz? Habt ihr etwa nichtbrennbare Warnwesten? Die ist natürlich für TH-Einsätze und kommt bei Feuer nicht zum Einsatz. Da ich aktuell leider kein AGT bin, komme ich nicht in die Bedrängnis, meine Taschen vor dem IA auszupacken. Ansonsten ist das natürlich ein berechtigter Einwand – keine Frage! Allerdings bin ich auch dann meist als GF tätig, und selten ganz vorne.

      - Ebenso verstehe ich nicht, was gegen die “dünnen Seilchen” spricht. Schnell mal was fest “tüddeln”…

      - Die Sache mit der Versicherung hatte ich auch oben bereits kurz angerissen. Handy, Armbanduhr, etc. gelten als Gegenstände, die im Alltag üblicherweise mitgeführt werden und sind dadurch (Fahrlässigkeit und Vorsatz ausgeschlossen) versichert.

      Ach ja, die Bandschlinge habe ich auch in der Hosentasche…ist mir beim schreiben des Artikels irgendwie verloren gegangen… noch ein Teil in den Taschen mehr, weswegen man mich jetzt steinigen kann… (*JEHOVA*)

      Vielleicht liegt die unterschiedliche Sicht der Dinge auch in den Einsatzschwerpunkten. Zweifelsfrei ist es bei einer Feuerwehr mit dem Schwerpunkt Brandbekämpfung (Innenangriff besonders, Mülltonnenbrände weniger) blöd, jedesmal die Taschen leer zu machen. Unser Einsatzschwerpunkt liegt ohne Frage bei der Technischen Hilfeleistung (vor allem auf der Autobahn und Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften). Da ist die Gefahr einer thermischen Belastung eher gering und entsteht höchstens durch die Anstrengung wegen der vollen Taschen… ;-)

      Beste Grüße und gute Nacht…

      • Moin Christian,

        ok, nicht dass ich falsch verstanden werde. Ich möchte Dir in keinster Weise absprechen, dass die Dinge für Dich Sinn machen und Dich auch nicht überfordern im Einsatz. Die Darstellung auf dieser Seite finde ich nur insofern problematisch, da gerade die “jungen Wilden” teilweise bepackt bis oben hin an der Einsatzstelle rumrennen, aber die einfachsten (wirklich wichtigen) Dinge dann vor lauter hyperventilieren vergessen. (schon wieder so boshaft) Ja boshaft, weil das bei uns teilweise so stark ausgeprägt war, dass man kaum wusste, wie man die Bande bremsen sollte.
        Letztendlich ist das hier gezeigte allein durch die Masse auf ein sehr enges Einsatzspektrum (GF Tätigkeit, kein AGT) zugeschnitten und für viele andere Kameraden in meinen Augen nicht praktikabel.

        Noch mal als Ergänzung:
        - Warnweste war darauf bezogen, wenn man sie dann beim Innenangriff noch in den Taschen hat

        - Lampe – naja, ob die Batterien dann aber nur noch 5 min halten weißt du auch nicht… Aber für die GF-Tätigkeit ja kein Ding

        - Die Handysache sehe ich wirklich sehr kritisch. Es ist jedem FA zuzumuten diese Dinge im Fahrzeug zu belassen. Bei uns ist die klare Ansage, dass grundsätzlich diese Dinge nicht über die Versicherung abgewickelt werden. Auch um vorzubeugen, dass alte Geräte hierüber kostensparend erneuert werden…
        Nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen (Ex-Bereich) hat das nichts an der Einsatzstelle zu suchen. Wie gesagt: Gerade die Jüngeren haben eh zu viel anderes im Kopf. Ich denke, da kann man durch klare Regelungen mehr erreichen.
        Außerdem schützt es auch vor der Verbreitung von Fotos/ Videos von der Einsatzstelle durch die gleiche Fraktion.
        -> klar, ich mache auch teilweise mit meinem Handy Fotos an der Einsatzstelle – für Dokumentation und Ausbildung

        Naja, 1000 Feuerwehren, 10000 Meinungen. Man sieht nur an den anderen Beiträgen hier, dass zum einen der überwiegende Teil deutlich weniger mitschleppt, bzw. das Ganze ähnlich kritisch sieht wie ich

        Gruß Sebastian

        • Oh ja, da muss ich dir vollkommen recht geben. Das ist auf eine spezielle Einsatzkraft zugeschnitten. Vielleicht hätte ich auch kurz die Situation (GF-kein IA) beschreiben müssen. Mea culpa! Und die “jungen Wilden” hat man auch überall – vollkommen richtig.

          Bei einer nicht-LED-Lampe kann man die Restladung (gottseidank) einigermaßen gut erkennen, ansonsten helfen kleine Testgeräte (im FGH, nicht in der Tasche… ;-) ).

          Mit dem Handy hatten wir bisher keine Probleme…weder als unabsichtlicher Defekt, noch als Sanierungsfall…viele FA lassen es im Fahrzeug oder im Feuerwehrhaus. Ich nutze es ganz gerne, wie von dir beschrieben, um Fotos zu machen (als GF, nicht für Facebook und Co).

          Ich bin mir im Klaren darüber, dass es schon viel Kram ist, den ich mitschleppe. Es ist uns auch aufgefallen, dass die Artikel über unsere Taschen die meisten Kommentare bringen…aber warum sollte man es nicht einfach zur Diskussion stellen…

          Grüße
          Christian

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